Das ALLATRA Global Research Center präsentiert die erste Ausgabe des „ALLATRA Natural Science Review“

23 August 2026

Die erste Ausgabe mit dem Titel „Natural Science in an Age of Planetary Change“ vereint Forschungsergebnisse und analytische Beiträge zu den Themen Mikro- und Nanoplastik, Geodynamik, Naturgefahren, Klimaprozesse, Immunologie, Quantentechnologien, künstliche Intelligenz und den Zustand der Weltmeere. 

ATLANTA, Georgia, USA — 17. August 2026. Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) präsentiert die erste Ausgabe des ALLATRA Natural Science Review, einer neuen vierteljährlich erscheinenden interdisziplinären Publikation, die eine systematische Berichterstattung über Fortschritte in den Naturwissenschaften und deren Bedeutung für die öffentliche Gesundheit, die Umwelt- und Klimasicherheit, die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur, die öffentliche Politik und die langfristige Entscheidungsfindung bietet.

Die erste Ausgabe trägt den Titel „Natural Science in an Age of Planetary Change“. Die 97-seitige Publikation enthält wissenschaftliche und analytische Artikel, Expertenbeiträge und Interviews zu einem breiten Themenspektrum, von der Präsenz von Mikro- und Nanoplastik im menschlichen Körper und neuen Nachweismethoden bis hin zu Erdbebenmechanismen, dem thermischen Zustand der Ozeane, der Funktion des Immunsystems und der wachsenden Bedeutung neuronaler Netze in der wissenschaftlichen Forschung.


Wissenschaft als Grundlage für das Verständnis des laufenden Wandels

ALLATRA Natural Science Review wurde als Reaktion auf die wachsende Kluft zwischen dem Tempo des wissenschaftlichen Fortschritts und dem Ausmaß, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse im öffentlichen und institutionellen Diskurs Berücksichtigung finden, ins Leben gerufen. Forschungsergebnisse mit direkter Relevanz für die öffentliche Gesundheit, die Katastrophenvorsorge und die Umweltpolitik bleiben oft auf spezialisierte akademische Kreise beschränkt und fließen nicht immer in die Informationsgrundlage für Entscheidungsprozesse ein. 

Die Publikation zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse in einen klaren, präzisen und substanziellen Kontext einbettet, ohne sie dabei so weit zu vereinfachen, dass ihre wissenschaftliche Bedeutung verloren geht. Sie richtet sich an Forschende, Ingenieure, Mediziner, Pädagogen und Fachleute verwandter Gebiete sowie an Regierungs- und öffentliche Einrichtungen, Entscheidungsträger und ein informiertes allgemeines Publikum. 

Wie der Chefredakteur der Zeitschrift, John Ahn, Ph.D., MBA, anmerkt, ist das Ziel des Redaktionsteams, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte zugänglich zu machen und gleichzeitig deren wesentliche Tiefe und Nuancen zu bewahren sowie Raum für substanzielle wissenschaftliche Diskussionen zu schaffen, solange diese auf Fakten basieren.


Redaktionsteam

Chefredakteur der ALLATRA Natural Science Review ist John Ahn, Ph.D., MBA, leitender Wissenschaftler und Vorsitzender des ALLATRA Global Research Center. Er promovierte in Chemieingenieurwesen an der Technischen Universität München, erwarb einen Master of Science an der University of California, Berkeley, und einen MBA am INSEAD. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Anwendung quantitativer Methoden, computergestützter Analysen und interdisziplinärer Daten zur Untersuchung komplexer natürlicher Systeme, Geodynamik, Seismizität und Naturgefahren.

Die wissenschaftliche Herausgeberin der Zeitschrift ist Dr. Anastasiya Pashigreva, Chemikerin und interdisziplinäre Forscherin mit den Schwerpunkten nachhaltige Technologien, Umweltsysteme und Klimaprozesse. In verschiedenen Stationen ihrer beruflichen Laufbahn war sie an der Universität Oxford, der Technischen Universität München, bei DuPont und Bayer tätig.

Dem Redaktionsbeirat gehören außerdem Dr. Karolína Hronová, klinische Pharmakologin; Dr. Jan Kára, leitender Systemarchitekt und Linux-Kernel-Entwickler; Dr. Andrea Lešková, Spezialistin für Landschaftswissenschaften und Umweltplanung; sowie Alexander Masny, MSc, Biochemiker und Bioinformatiker, an.


Die erste Ausgabe: Von der pränatalen Umwelt zu globalen Erdsystemen

Die erste Ausgabe ist in mehrere miteinander verbundene Themenbereiche gegliedert: Mikro- und Nanoplastik und ihre potenziellen biologischen Folgen; dynamische Erdprozesse und Naturgefahren; grundlegende und neue wissenschaftliche Methoden; sowie die Rolle des Ozeans als Schlüsselkomponente des Planetensystems.

Die Ausgabe umfasst:

  • „The First Environment: Microplastics, Nanoplastics, Pregnancy, and the Future of Human Health“ – Antonio Ragusa, M.D. Dr. Antonio Ragusa ist Direktor der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie am Krankenhaus Sassuolo in Italien und forscht zu den Auswirkungen von Umweltverschmutzung auf die pränatale und perinatale Entwicklung. Er ist Autor von über 150 wissenschaftlichen Publikationen und 22 Büchern und Buchkapiteln und leitete die erste Studie, die den Nachweis von Mikroplastik im menschlichen Plazentagewebe erbrachte. Sein Artikel untersucht die Schwangerschaft als früheste Phase der menschlichen Interaktion mit der Umwelt und fasst die Erkenntnisse über Mikro- und Nanoplastik in Plazenta, Fruchtwasser, Nabelschnurblut und Muttermilch sowie die noch offenen Fragen zu den potenziellen Langzeitfolgen einer solchen Exposition zusammen.

  • „The Particles Within“ – ein Gespräch mit Jeffrey Long, M.D. Als Arzt und Radioonkologe mit langjähriger klinischer Erfahrung in der Krebsbehandlung untersucht Dr. Long das Thema Mikro- und Nanoplastik aus der Perspektive der klinischen Medizin. Der Artikel unterscheidet zwischen bereits gesicherten Erkenntnissen, darunter der Nachweis von Partikeln in verschiedenen menschlichen Geweben, und Hypothesen, die noch untersucht werden. Dazu gehören mögliche Zusammenhänge mit Entzündungen, oxidativem Stress, Wechselwirkungen mit biologischen Barrieren und der möglichen Rolle solcher Prozesse bei der Krankheitsentstehung.

  •  „How Do Micro- and Nanoplastics Affect the Brain? New Evidence“ – José Antonio Muñoz und Anna Kotlyar. Dr. José Antonio Muñoz ist Facharzt für pädiatrische Neurologie und Neuroentwicklung, Ehrendoktor der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universidad Mayor de San Andrés und Leiter des Instituts für kindliche Neuroentwicklung in Bolivien. Anna Kotlyar ist Geoökologin und Datenanalystin an der Schnittstelle von Umweltforschung, Datenanalyse und öffentlicher Gesundheit. Die Autoren untersuchen neue experimentelle Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf das Nervensystem – von Veränderungen bei jungen Seevögeln bis hin zu Studien über Partikel im menschlichen Hirngewebe. Sie diskutieren außerdem mögliche Mechanismen, die Neuroinflammation, oxidativen Stress, mitochondriale Dysfunktion und Störungen der neuronalen Kommunikation umfassen.

  •  „Light from the Crystal's Darkness: When Diamonds Trace Invisible Plastics“ – Tatiana Kárová, M.S. Die Autorin studierte Kern- und Subkernphysik an der Karls-Universität in Prag. Der Artikel rückt das Thema Nanoplastik in den Fokus der Quantenphysik und untersucht das Potenzial von Stickstoff-Fehlstellen-Zentren in synthetischen Diamanten zum Nachweis von Partikeln, deren Größe die Möglichkeiten vieler konventioneller optischer Methoden übersteigt. Er bietet eine detaillierte Diskussion der Prinzipien der optischen Diffusor-NMR (ODMR) und der Nano-NMR, bestehender experimenteller Fortschritte und technischer Grenzen. Die Autorin betont, dass ein direkter, chemisch spezifischer Nanokunststoffdetektor auf Basis dieser Technologie weiterhin ein Forschungsziel und kein sofort einsatzfähiges Werkzeug ist.
  • „Thirty-Nine Seconds: Insights from the 2026 Venezuela Earthquake“ – John Ahn, Ph.D., MBA, und Andrea Lešková, Ph.D. Die Autoren analysieren eine ungewöhnliche seismische Sequenz im Norden Venezuelas, bei der zwei starke Impulse im Abstand von weniger als 40 Sekunden auftraten. Der Artikel untersucht konkurrierende Interpretationen des Ereignisses, entweder als zwei separate Erdbeben oder als einen einzelnen komplexen Bruch, sowie Mechanismen der Spannungsübertragung zwischen Verwerfungssegmenten, Bruchrichtwirkung, Merkmale der Nachbebensequenz und die Auswirkungen solcher Kaskadenszenarien auf moderne seismische Gefahrenmodelle. In einer separaten Schlussfolgerung wird betont, dass das Ausmaß der menschlichen Verluste nicht nur von der Größe abhängt, sondern auch von der Verletzlichkeit der bebauten Umwelt, den Bodenbedingungen, der Qualität der Überwachung und der Vorbereitung der Infrastruktur.
  • „The Ocean Is Storing Heat: Why 2026 Could Bring One of the Strongest El Niños on Record“ – Anastasiya Pashigreva, Ph.D. Die Chemikerin und Klimaforscherin Dr. Pashigreva analysiert die Entwicklung des El Niño 2026 anhand des Zustands des oberen Pazifiks, der Verteilung der Wärme unter der Oberfläche, Kelvin-Wellen, Veränderungen der Passatwinde und internationaler Vorhersagemodelle.
  • „Kamchatka’s 2025 Mega-Earthquake in Global Context“ – N. Albridge. Der Autor ist Geophysiker mit über zwölf Jahren Berufserfahrung und Lehrtätigkeit an Universitäten. Die Redaktion hat die Identität, Qualifikationen und den beruflichen Hintergrund des Autors überprüft; aus Sicherheitsgründen werden Name und Institution jedoch nicht genannt. Der Artikel untersucht das Kamtschatka-Erdbeben der Magnitude Mw 8,8 im Vergleich zu den stärksten Megathrust-Erdbeben der Neuzeit.
  • „Why Do Plastics Easily Acquire Electrostatic Charge and Wood Does Not?“ – Jan Kára, Ph.D. Dr. Kára promovierte an der Karls-Universität in diskreten Modellen und Algorithmen und arbeitet derzeit an der Entwicklung des Linux-Kernels. Der Artikel untersucht die grundlegende, noch immer nicht vollständig geklärte Frage der Kontaktelektrifizierung. Der Autor erläutert den aktuellen Kenntnisstand zu mosaikartigen Oberflächenladungsverteilungen, mechanochemischem Bindungsbruch, der Rolle von Radikalen und Ionen sowie experimentelle Belege, die Lignin als einen der Faktoren für die natürlichen antistatischen Eigenschaften von Holz identifizieren.
  • “The Immune System’s First Teacher: How the Thymus Shapes Health Throughout Life” – Rinat Akhmetzakirov, M.D.Dr. Akhmetzakirov ist ein Radiologe der höchsten Qualifikationskategorie mit Spezialisierung auf Radiographie, CT, MRT, Ultraschall und nuklearmedizinische Diagnostik und arbeitet am Nationalen Wissenschaftlichen Zentrum für Traumatologie und Orthopädie, benannt nach Akademiemitglied N.D. Batpenov, in Astana. Der Artikel befasst sich mit dem Thymus und der aktuellen Forschung zu seinem Regenerationspotenzial.
  • “The Integration of Neural Networks as Tools in Scientific Research” – Taliy Shkurupiy, M.A.M. Der Autor ist IT-Spezialist mit Erfahrung in der Hightech-Industrie im Silicon Valley und globaler Systemanalyst mit Schwerpunkt auf OSINT, digitaler Forschung und Datenanalyse. Er verfügt über eine C|OSINT-Zertifizierung. Der Artikel zeichnet die Entwicklung neuronaler Netze von Claude Shannons Informationstheorie und den Anfängen des maschinellen Lernens bis hin zu AlphaFold2, GraphCast und modernen Methoden zur Entdeckung neuer Materialien nach. Er untersucht, ob Algorithmen Wissenschaftlern helfen können, jene Variablen und Strukturen zu identifizieren, durch die ein komplexes System wissenschaftlich beschreibbar wird.
  • “No Blue, No Green” – ein Interview mit Sylvia Earle und Liz Taylor. Dr. Sylvia Earle ist eine Pionierin der Ozeanographie, National Geographic Explorer-in-Residence und Gründerin von Mission Blue sowie eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der modernen Meereswissenschaft. Liz Taylor leitet DOER Marine, das Tauchboote für die Tiefseeforschung entwickelt. Das zentrale Thema des Gesprächs ist der Ozean als planetares Lebenserhaltungssystem und die Notwendigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Lösungen zu seinem Schutz zu verbinden.

Die Ausgabe schließt mit einer Chronik der wissenschaftlichen Arbeit des ALLATRA Global Research Center, die internationale Konferenzen und Fachveranstaltungen, Forschungsarbeiten zu Mikro- und Nanoplastik, die Zusammenarbeit im Bereich des Naturgefahrenmanagements sowie die Präsentation der wissenschaftlichen und analytischen Materialien des Zentrums umfasst.


ALLATRA Natural Science Review lädt Autoren zur Mitarbeit ein

Die Redaktion begrüßt neue wissenschaftliche Beiträge und Fachartikel und lädt Autoren zur Zusammenarbeit sowie zur Einreichung ihrer Arbeiten zur Veröffentlichung ein.

Die ALLATRA Natural Science Review erscheint vierteljährlich in digitaler Form. Die Publikation enthält keine Werbung oder gesponserten Inhalte und erhebt keine Einreichungs- oder Veröffentlichungsgebühren.

Detaillierte Informationen zu den Einreichungskriterien finden Sie hier.

Themenvorschläge und Beiträge zur Prüfung können an das Redaktionsteam gesendet werden: [email protected]  


Über das ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center vereint Wissenschaftler, Forscher und Spezialisten aus verschiedenen Ländern, um globale Herausforderungen wie Naturkatastrophen, geodynamische Veränderungen, Mikro- und Nanoplastik sowie Menschenrechte zu untersuchen. Das Zentrum veröffentlicht wissenschaftlich fundierte Analysen und Empfehlungen für Forscher, politische Entscheidungsträger, Medien und die Öffentlichkeit.


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