Das „Climate Research Center“ (Partner von ALLATRA in Kasachstan) beim Regional Ecological Summit 2026 in Astana

Vertreter der öffentlichen Vereinigung „Climate Research Center“ beim Regional Ecological Summit (RES 2026): “Gemeinsame Vision für eine resiliente Zukunft”
Das „Climate Research Center“ (Partner von ALLATRA in Kasachstan) beim Regional Ecological Summit 2026 in Astana

Eingangsbereich des Regional Ecological Summit – RES 2026 in Astana, Kasachstan
Vom 22. bis 24. April 2026 fand in der kasachischen Hauptstadt Astana der Regional Ecological Summit RES 2026 statt, die wichtigste internationale Plattform Zentralasiens für den Dialog über Umweltfragen und nachhaltige Entwicklung. Die öffentliche Vereinigung „Climate Research Center“, strategischer Partner von ALLATRA in Kasachstan, beteiligte sich aktiv an der Veranstaltung, präsentierte wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und knüpfte Kontakte zu führenden internationalen Teilnehmern.

Qassym-Schomart Toqajew spricht auf dem Regional Ecological Summit — RES 2026
Dimension der Veranstaltung
Der Summit wurde vom Präsidenten der Republik Kasachstan initiiert und durch eine Resolution der UN-Generalversammlung unterstützt. In seiner Eröffnungsrede formulierte Qassym-Schomart Toqajew ein grundlegendes Prinzip:
„Moderner Umweltschutz beschränkt sich nicht allein auf Klimafragen. Er ist die Grundlage der menschlichen Existenz. Umweltkooperation muss ein verlässliches Instrument der Einheit sein und darf uns niemals spalten.“
Der kasachische Präsident betonte, dass Umweltkooperation auf Partnerschaft und gemeinsamer Verantwortung beruhen müsse, nicht auf Spaltung und Uneinigkeit:
„Die Natur kann ohne Geopolitik existieren, aber die Geopolitik kann nicht ohne die Natur existieren.“
Wie der Präsident weiter ausführte, sind die vor achtzig Jahren gegründeten Vereinten Nationen als universelle Dialogplattform nach wie vor unverzichtbar.
Im Rahmen des Summits führten Vertreter des öffentlichen Vereinigung „Climate Research Center“ eine Reihe wichtiger Gespräche mit internationalen Vertretern.

Yasumasa Iijima, japanischer Diplomat und außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Japans in Kasachstan
Yasumasa Iijima, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Japans in der Republik Kasachstan, bekundete Japans Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Prävention von Umweltkatastrophen und zum Austausch fortschrittlicher Technologien. Im Gespräch mit Vertretern des „Climate Research Center“ wurde insbesondere Japans umfassende Erfahrung im Katastrophenrisikomanagement und dessen Bereitschaft, dieses Fachwissen im Rahmen einer bilateralen Zusammenarbeit mit Kasachstan weiterzugeben, hervorgehoben.

Rechts: Aleška Simkić, hochrangige europäische Diplomatin und EU-Botschafterin in Kasachstan
Aleška Simkić, Botschafterin der Europäischen Union in der Republik Kasachstan, zeigte Interesse an dem vom ALLATRA Global Research Center produzierten Dokumentarfilm „Nanoplastik - die unsichtbare Lebensgefahr“ und dankte den Machern für die Relevanz und Aktualität des Films.

Aqmaral Älnazarova, kasachische Beamtin und Gesundheitsministerin
Im Rahmen der Teilnahme des „Climate Research Center“ am Summit wurde der wissenschaftliche Bericht „Nanoplastik in der Biosphäre: Von molekularer Einwirkung zu planetarer Krise“ an Akmaral Alnazarova, Gesundheitsministerin der Republik Kasachstan, übergeben.
Die Ministerin wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der vom ALLATRA erstellte Bericht eine der dringlichsten und am meisten unterschätzten Umweltbedrohungen unserer Zeit thematisiert. Die im Bericht zusammengetragenen wissenschaftlichen Daten zeigen, dass Nanoplastikpartikel grundlegende Mechanismen der Zellregulation stören können. Auf Organismusebene ist diese Störung mit einer Destabilisierung der Darm-Hirn-Achse, neurobiologischen und kardiovaskulären Störungen, hormonellen Ungleichgewichten, negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit und einem erhöhten Krebsrisiko verbunden.
Das Problem ist global: Nanoplastikpartikel wurden weltweit in der Luft, im Wasser, im Boden und in lebenden Organismen nachgewiesen.

Mitte: Munkhtamir Batbayar, Vizeminister für Umwelt und Klimawandel der Mongolei
Vertreter des “Climate Research Center” trafen sich außerdem mit Munkhtamir Batbayar, dem Vizeminister für Umwelt und Klimawandel der Mongolei. Im Anschluss an das Treffen wurde dem Vizeminister der Bericht „Nanoplastik in der Biosphäre: Von molekularer Einwirkung zu planetarer Krise“ überreicht.

Podiumsdiskussionen beim Regional Ecological Summit — RES 2026
Der Regional Ecological Summit 2026 bekräftigte, dass die heutigen Umweltprobleme systemischer und grenzüberschreitender Natur sind und die Resilienz natürlicher und sozialer Systeme beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang gewinnen die Probleme im Zusammenhang mit der Verbreitung von Nanoplastik zunehmend an Dringlichkeit und erfordern weitere wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit.
Öffentliche Vereinigung “Climate Research Center”
Astana, Kasachstan
April 2026
Über ALLATRA
ALLATRA ist eine unabhängige, ehrenamtlich geführte Organisation, die sich umfassenden Forschungen in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen widmet. ALLATRA ist bekannt für ihren interdisziplinären Ansatz bei der Untersuchung von Naturkatastrophen, die Förderung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit sowie ihren Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte und grundlegender Freiheiten.
In Anerkennung ihres Engagements für den Schutz der Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung erhielt ALLATRA im Jahr 2024 den Apostolischen Segen von Seiner Heiligkeit Papst Franziskus. Im Jahr 2025 erteilte Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. den Apostolischen Segen an die Präsidentin von ALLATRA sowie alle ehrenamtlichen Teilnehmer.
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