Nanoplastik: Eine wachsende Bedrohung für die menschliche Gesundheit und die Klimastabilität – Hochrangige Konferenz im Europäischen Parlament

5 February 2026
Nanoplastik: Eine wachsende Bedrohung für die menschliche Gesundheit und die Klimastabilität – Hochrangige Konferenz im Europäischen Parlament

Brüssel, Februar 2026

Am 24. Februar 2026 findet im Europäischen Parlament in Brüssel eine hochrangige internationale Konferenz mit dem Titel „Nanoplastik: Verborgene Zusammenhänge und neue Risiken“ statt. Die Veranstaltung bringt führende Experten aus Wissenschaft, Medizin und Politik zusammen, um die rasch wachsenden Risiken durch Nanoplastik für die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und die Klimastabilität zu erörtern.

Die Konferenz wird von Ondřej Knotek, Mitglied des Europäischen Parlaments (Patriots of Europe), in Zusammenarbeit mit dem ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC), einem internationalen Forschungsinstitut mit Schwerpunkt auf planetaren Risiken, systemischen Umweltproblemen sowie Menschenrechten und -freiheiten, organisiert.

Die Konferenz findet am 24. Februar von 18:30 bis 20:30 Uhr MEZ im Europäischen Parlament, Rue Wiertz 60, Brüssel, statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für die Teilnahme nutzen Sie bitte die unten stehenden Kontaktdaten.


Nanoplastik: Unsichtbare Umweltverschmutzung mit systemischen Auswirkungen

Nanoplastik sind Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als einem Mikrometer, die mittlerweile in der gesamten globalen Umwelt verbreitet sind. Sie wurden in Luft, Wasser, Boden, marinen Ökosystemen, Nahrungsketten und zunehmend auch im menschlichen Körper nachgewiesen. Jüngste Studien haben Nanoplastik in lebenswichtigen Organen identifiziert, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer langfristigen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit aufwirft.

Auch in der Atmosphäre und den Ozeanen wurden erhöhte Nanoplastikkonzentrationen festgestellt, was Besorgnis über ihre Auswirkungen auf Ökosysteme und die Klimastabilität auslöst. 

Trotz ihrer zunehmenden Verbreitung wird Nanoplastik in den bestehenden Regulierungsrahmen weiterhin unzureichend berücksichtigt und findet in umfassenden Klima- und Erdsystemmodellen kaum Beachtung.


Über die chemische Toxizität hinaus: neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Ein zentraler Schwerpunkt der Konferenz liegt auf den einzigartigen physikalischen Eigenschaften von Nanoplastik, insbesondere seiner elektrostatischen Ladung. Diese Ladung ermöglicht es dem Nanoplastik, mit biologischen Systemen auf eine Weise zu interagieren, die weit über die herkömmliche chemische Toxizität hinausgeht. 

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Nanoplastik Folgendes bewirken kann:

  • Oberflächenladungen akkumulieren, welche die zelluläre Aufnahme und Speicherung verstärken
  • biologische Barrieren durchdringen einschließlich der Blut-Hirn-Schranke und der Plazentaschranke
  • als Träger für Krankheitserreger und toxische Substanzen dienen
  • oxidativen Stress, mitochondriale Dysfunktion und DNA-Schäden verursachen


Auswirkungen auf Klima und Erdsysteme

Nanoplastik in der Atmosphäre und den Ozeanen beeinflusst die Aerosoldynamik, die Wolkenbildung und den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre und wirkt sich somit auf Wettermuster und Niederschläge aus. 

Im Zusammenspiel mit natürlichen geodynamischen Prozessen wie tektonischer Aktivität, Mantelkonvektion und langfristigen geologischen Zyklen erhöht es die Anfälligkeit für Klimaextreme und Naturkatastrophen. Die Integration von Nanoplastik in Klima- und Erdsystemmodelle ist daher unerlässlich für eine effektive Risikobewertung und für fundierte politische Entscheidungen.


Interdisziplinäres Forum

Die Konferenz ist als hochrangige, interdisziplinäre Plattform konzipiert und bringt Expertinnen und Experten sowie Interessengruppen aus verschiedensten Bereichen zusammen, darunter:

  • Medizin und öffentliche Gesundheit
  • Umweltwissenschaften und Toxikologie
  • Erd- und Meereswissenschaften
  • Atmosphären- und Klimaforschung
  • Physik und Materialwissenschaften
  • Politik und Regulierungsangelegenheiten
  • Internationale Diplomatie und nationale Sicherheit

Diese Vielfalt spiegelt die komplexe, vernetzte Natur der mit Nanoplastik verbundenen Risiken und die Notwendigkeit einer sektorübergreifenden Zusammenarbeit wider.


Ausgezeichnete Redner und besonderer Gast

Pastor Mark Burns (USA), Vorsitzender der Initiative „Spirituelle Diplomaten“ und geistlicher Berater von Präsident Donald Trump, ist ein weltweit anerkannter christlicher Leiter und internationaler Redner. Auf der Konferenz konzentriert er sich auf die Sensibilisierung für Nanoplastik und dessen Auswirkungen und betont die dringende Notwendigkeit eines branchenübergreifenden Dialogs und globaler Zusammenarbeit, um den entstehenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu begegnen.

Zu den bestätigten Experten zählt Professor Antonio Ragusa (Italien), Geburtshelfer und Gynäkologe, der als erster Wissenschaftler Mikroplastik in der menschlichen Plazenta nachgewiesen hat und damit die direkten Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung unterstrich.

Dr. John Ahn, Ph.D., MBA (USA) ist Experte für die Verbindung von Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. Er ist wissenschaftlicher Berater des ALLATRA Global Research Center und trägt zur interdisziplinären Forschung in den Bereichen Klima, Geodynamik und Umwelt bei. Als Wissenschaftskommunikator fördert er das Bewusstsein für globale Herausforderungen und unterstützt den Dialog darüber durch Dokumentarfilme und Vorträge auf Regierungs- und internationaler Ebene.

RNDr. Jan Kára, Ph.D. (Tschechische Republik) ist Mitglied des ALLATRA GRC. Er promovierte in Diskreter Mathematik und Algorithmen an der Karls-Universität in Prag. In seiner Forschung und seinen Vorträgen konzentriert er sich auf Naturkatastrophen, geodynamische Veränderungen und die ökologischen Auswirkungen von Plastik auf die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und planetare Systeme.

Anna Kotlyar (Israel) ist Ökologin und Datenanalystin. Sie war ein wichtiges Mitglied des wissenschaftlichen Teams hinter dem Dokumentarfilm „Nanoplastik - die unsichtbare Lebensgefahr“ und brachte ihre interdisziplinäre Expertise in Ökologie und Umweltforschung ein. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die ökologischen Auswirkungen von Plastik auf die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und planetare Systeme sowie auf Naturkatastrophen und geodynamische Veränderungen.

Alexander Masny (Deutschland) besitzt einen Master in Bioinformatik und verfügt über Arbeitserfahrung in Biochemie. Er ist Autor von Forschungsarbeiten, die in der Zeitschrift “Nature” veröffentlicht wurden. Derzeit ist er Experte am ALLATRA GRC und spezialisiert auf Geodynamik, Naturkatastrophen und die ökologischen Auswirkungen von Nano- und Mikroplastik. In dieser Funktion nahm er an den UN-Klimakonferenzen SB62 (Bonn) und COP30 (Belém) teil und führte Interviews mit führenden internationalen Wissenschaftlern.

Marina Ovtsynova (USA) ist Präsidentin der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und eine weltweit anerkannte Expertin für Risiko- und Klimastrategie mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Regierungsführung und internationale Zusammenarbeit. Die in Harvard ausgebildete Führungskraft im Bereich öffentliche Verwaltung und Verhandlung ist für ihr Engagement in den Bereichen Klimadiplomatie, Sicherheit und Menschenrechte bekannt.


Der Preis der Untätigkeit

Experten warnen davor, dass ein Versäumnis, Nanoplastik als systemisches Risiko zu behandeln, zu zunehmenden Umweltschäden, steigenden Kosten im Gesundheitswesen und erheblichen wirtschaftlichen Verlusten weltweit führen könnte. Die Konferenz will die Dringlichkeit proaktiver, wissenschaftlich fundierter Maßnahmen unterstreichen.


Aufruf zum Handeln

Die zunehmende Verbreitung von Nanoplastik unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer pragmatischen, wissenschaftlich fundierten Strategie zur Minimierung schädlicher Auswirkungen.

Aktuelle Forschungsergebnisse betonen, wie wichtig es ist, die Wechselwirkungen von Mikro- und Nanoplastik mit biologischen und ökologischen Systemen besser zu verstehen und wirksame Strategien zu entwickeln, um deren negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und das Klima zu begrenzen.

Um dies zu erreichen, ist Folgendes erforderlich:

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit und von Institutionen auf Basis fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Ausweitung der Forschungsförderung und Koordinierung internationaler wissenschaftlicher Initiativen
  • Förderung einer offenen, global inklusiven und interdisziplinären Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Physik und Geowissenschaften
  • Entwicklung praxisorientierter Bewertungsrahmen und technologischer Lösungen zur Unterstützung fundierter Entscheidungsfindung und verantwortungsvollen Risikomanagements

Informationen für Medien und Registrierung

Journalisten, Medienvertreter und Vertreter der Zivilgesellschaft sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen, mit den Rednern in Austausch zu treten und dazu beizutragen, dieses wichtige Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Für alle Details zur Konferenz, die Agenda und die Online-Anmeldung besuchen Sie bitte die offizielle Konferenzwebsite:
https://allatra.org/events/european-parliament-conference

📧 Kontakt für Medienanfragen und für die Registrierung:
[email protected]


Über den Veranstalter

Ing. Ondřej Knotek ist Mitglied des Europäischen Parlaments und der Fraktion „Patrioten für Europa“. Er setzt sich für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU, die Förderung von Innovationen und einen realistischen, sozial verantwortlichen Ansatz für die Energiewende ein. Er plädiert für wissenschaftsbasierte Politik, internationale Zusammenarbeit und einen offenen Dialog über neue Risiken für die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und die Klimastabilität.


Über das ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist ein internationales, in den USA registriertes und ansässiges Forschungszentrum, das weltweit multidisziplinär tätig ist. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Klima- und geophysikalischen Risiken, der Dynamik von Naturkatastrophen sowie den gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik. Darüber hinaus entwickelt das Zentrum evidenzbasierte politische Empfehlungen und setzt sich für die Wahrung von Menschenrechten und Freiheitsrechten ein.

ALLATRA GRC ist im EU-Transparenzregister unter der Registrierungsnummer REG 1148853102055-15 eingetragen.


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