ALLATRA am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung
Mailand, Italien. 21. März 2026 — Im Rahmen des Internationalen Tages zur Beseitigung der Rassendiskriminierung fand im Ghilardotti-Saal des Palazzo Pirelli, dem Sitz des Regionalrats der Lombardei, eine Konferenz mit dem Titel „Das Wort als Werkzeug des Friedens, der Wahrheit und der Gerechtigkeit“ statt.

Foto: Erster von rechts – Nabil Bougaresh, Teilnehmer von ALLATRA Italien; zweiter von rechts – Héctor Villanueva, Initiator der internationalen Kampagne „Milano Siamo Noi!“, Direktor und Gründer der Ausstellung der Völker, Kulturen und Solidarität (Mailand, Italien); dritter von rechts – Paolo Romano, Regionalrat der Lombardei; erster von links – Biagio Maimone, Journalist, Autor, Content Creator, Kommunikationsdirektor des Vereins Bambino Gesù del Cairo Association und Koordinator des World Religious Tourism Network in Italien
Die von Héctor Villanueva und Regionalrat Paolo Romano organisierte Initiative wurde mit einer offiziellen Ansprache von Romano eröffnet, der die Bedeutung des öffentlichen Dialogs im Kampf gegen alle Formen der Diskriminierung hervorhob.
Francesco Caroprese, Vizepräsident des Nationalen Journalistenverbandes, hielt ebenfalls eine Begrüßungsrede und hob die entscheidende Rolle der Massenmedien bei der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Rassismus und Diskriminierung hervor. Seiner Ansicht nach ist ethischer und verantwortungsvoller Journalismus ein wichtiges Instrument im Kampf gegen Stereotype, Vorurteile und Desinformation und fördert eine besser informierte Gesellschaft.
Eine Videoansprache von Mattia Peradotto, Generaldirektor von UNAR (dem Nationalen Büro gegen Rassendiskriminierung im italienischen Ministerpräsidentenamt), war von besonderer Bedeutung. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verantwortung von Institutionen und Zivilgesellschaft sowie die Wichtigkeit dieses internationalen Tages als Anlass für gemeinsame Reflexion und die Erneuerung bestehender Verpflichtungen.
Besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Beschäftigung. Marcello Guadalupi, Steuerexperte und Vertreter des Sozialunternehmens Milano PerCorsi Srl, hielt einen Vortrag, in dem er die strategische Rolle von Unternehmen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund hervorhob. Er betonte, dass der Zugang zu Beschäftigung ein Schlüsselfaktor für Würde, Unabhängigkeit und volle gesellschaftliche Teilhabe sei
Während des Treffens betonte Héctor Villanueva, CEO und Gründer der Ausstellung der Völker, Kulturen und Solidarität sowie Initiator des Projekts „Milano Siamo Noi!“, die Bedeutung des Dialogs zwischen Völkern, Kulturen und ethnischen Gruppen als Grundlage für ein friedliches und nachhaltiges Zusammenleben.
Zu den Rednern gehörte auch der Journalist und Schriftsteller Biagio Maimone, Kommunikationsdirektor des Vereins Bambino Gesù del Cairo, der die soziale und ethische Rolle der Kommunikation nachdenklich beleuchtete. Er betonte, dass Worte niemals neutral seien: Sie hätten die Macht, sowohl zu vereinen als auch zu spalten. Seiner Ansicht nach ist bewusste Kommunikation ein Akt der Verantwortung, der dazu beiträgt, die Würde jedes Einzelnen zu wahren und eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen.
Weitere Redner waren Juan Carlos Castrillón, Generalkonsul von Ecuador in Mailand; Federico Bottelli, Vorsitzender des Ausschusses für Wohnungspolitik und Nachbarschaften der Stadt Mailand; sowie Vertreter öffentlicher, kultureller und beruflicher Organisationen, die sich aktiv an Integrationsprozessen beteiligen.

Foto: Erster von rechts – Nabil Bougaresh, Teilnehmer von ALLATRA Italien; zweiter von rechts – Héctor Villanueva, Initiator der internationalen Kampagne „Milano Siamo Noi!“, Direktor und Gründer der Ausstellung der Völker, Kulturen und Solidarität (Mailand, Italien); dritter von rechts – Paolo Romano, Regionalrat der Lombardei; erster von links – Biagio Maimone, Journalist, Autor, Content Creator, Kommunikationsdirektor des Vereins Bambino Gesù del Cairo Association und Koordinator des World Religious Tourism Network in Italien
Im Rahmen der Konferenz hielt Nabil Bougaresh, Vertreter der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA in Italien, einen Vortrag. Darin betonte er, dass jeder Einzelne durch alltägliches Handeln, Respekt und aktiven Dialog eine wichtige Rolle beim Aufbau einer offenen, multikulturellen und gerechten Gesellschaft spielt.
„Jede Handlung im Sinne von gegenseitigem Verständnis und Dialog bringt uns einer gerechteren und friedlicheren Zukunft näher“, so der ALLATRA-Referent. Er fügte hinzu, dass der Kampf gegen Diskriminierung konkretes Handeln, Zusammenarbeit und individuelle Verantwortung erfordere.
Im Rahmen der Präsentation wurden dem Publikum auch die Aktivitäten des ALLATRA Global Research Center sowie andere internationale Initiativen der Bewegung vorgestellt, die sich für die Menschenrechte einsetzen und Klima- und Umweltprobleme angehen.

Foto (links): Anzhelika Moskalenko, Teilnehmerin von ALLATRA Italien und der Initiative „Rotes Band“, auf der Konferenz „Das Wort als Werkzeug des Friedens, der Wahrheit und der Gerechtigkeit“, Mailand (Italien)
Das Team der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA aus Italien nahm nicht nur als Redner, sondern auch als aktiver Medienpartner an der Veranstaltung teil. Sie berichteten über die Konferenz, führten Interviews mit den Teilnehmenden und dokumentierten zentrale Ideen zur Stärkung des interkulturellen Dialogs und zur Förderung humanistischer Werte.
Die Konferenz diente als Plattform für einen offenen und konstruktiven Dialog über den Aufbau einer gerechten und nachhaltigen Zukunft.
Über die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine unabhängige, ehrenamtlich geführte Organisation, die sich der Durchführung groß angelegter Forschungsprojekte in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen widmet. ALLATRA ist bekannt für ihren interdisziplinären Ansatz bei der Untersuchung von Naturkatastrophen, die Förderung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit sowie ihren Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte und grundlegender Freiheiten.
In Anerkennung ihres Engagements für den Schutz der Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung erhielt die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA im Jahr 2024 den Apostolischen Segen von Seiner Heiligkeit Papst Franziskus. Im Jahr 2025 erteilte Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. den Apostolischen Segen an die Präsidentin von ALLATRA sowie an alle ehrenamtlichen Teilnehmer der Bewegung.
Über das ALLATRA Global Research Center
Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist ein spezialisiertes Forschungs- und Analysezentrum, das im Rahmen der gemeinnützigen Organisation ALLATRA International Public Movement USA (ALLATRA IPM USA) tätig ist.
Das Zentrum bringt ehrenamtliche Experten zusammen und führt interdisziplinäre Forschungen zu globalen Herausforderungen durch, insbesondere zu klimatischen und geodynamischen Prozessen, Umweltrisiken (einschließlich der Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik) sowie zu Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten.
Die Aktivitäten des Zentrums basieren auf der Analyse offener Daten. Die Forschungsergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht und stehen der wissenschaftlichen Gemeinschaft, Regierungsbehörden und Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung. ALLATRA GRC ist zudem im EU-Transparenzregister eingetragen.
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